Die Mietpreisbremse macht Rainer Schorr keine Angst

Große Ängste, große Hoffnungen – und die Realität?

Wer wie Rainer Schorr in Wohnimmobilien investiert, hat die Diskussion um die Mietpreisbremse selbstverständlich aufmerksam verfolgt. Seit vergangenem Sommer ist sie nun Realität und tritt in immer mehr Gemeinden in Kraft. Mietervereine verbanden damit die Hoffnung auf anhaltend günstige Mieten in den Metropolen, während Vermieter und Bauträger Investitionshemmnisse und Sanierungsstopps befürchteten. Zum 1. Juni 2015 wurde die Bremse in den ersten Städten eingeführt. Hat sie seitdem ihren Zweck erfüllt? Sind die düsteren Prophezeiungen der Kritiker eingetroffen? Inzwischen ist genug Zeit vergangen, um erste Aussagen darüber zu treffen. Das empirica-Institut hat dazu Anfang des Jahres eine erste Auswertung gemacht.

Rainer Schorrs Berliner Investments weiter im Aufwärtstrend

Die Ergebnisse deuten in eine eindeutige Richtung: Die Mietpreisbremse war bisher vor allem viel Lärm um nichts. Zwar gab es in den untersuchten Großstädten unmittelbar nach ihrer Einführung einen leichten Einbruch der Durchschnittsmieten, doch schon im zweiten Monat hat sich der Trend wieder umgekehrt. Rainer Schorr beobachtet mit besonderem Interesse die beiden Städte mit dem stärksten Aufwärtstrend: In Düsseldorf und Berlin lag die durchschnittliche Miete zum Jahresende 2015 bereits wieder deutlich über dem Niveau, das sie bei Einführung der Mietpreisbremse hatte. Der Trend in den beiden Städten weist weiterhin nach oben, was den Berliner Investor natürlich freut.

Stagnation in anderen Städten auf Markteffekte zurückzuführen

In Hamburg, München und Köln lagen die durchschnittlichen Mieten dagegen noch leicht unter ihrem Ausgangsniveau. Das lässt sich nach Meinung der Forscher aber nicht auf die Mietpreisbremse zurückführen. Stattdessen sehen sie hier ganz normale Markteffekte von Angebot und Nachfrage am Werk. Die Unkenrufe waren daher offensichtlich verfrüht. Eine Investition in Wohnimmobilien lohnt sich also weiterhin. Rainer Schorr sieht sich in seiner Strategie bestätigt, auch in diesem Jahr weitere Objekte zu erwerben und in ihre Entwicklung zu investieren.